E-paper - 09. Oktober 2020
Verlagsbeilage NK

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Wo die Seerosen blühen

Als natürliches Biotop bietet ein Gartenteich Pflanzen und Tieren wichtigen Lebensraum.

Damit dieser auch das Mikro-Klima nachhaltig fördert, sollten nur umweltfreundliche

Materialien zum Einsatz kommen.

Selbst Mini-Teiche können schon wertvollen Lebensraum für Kleinstgewächse und Insekten schaffen und natürliche Biotope ersetzen. Auch Besitzer kleiner Gärten können so mit dem eigenen Teich ein Stück Natur schaffen. Größere Teichanlagen mit einer Uferzone und ausreichender Tiefe bieten noch mehr Gestaltungsspielraum. Ihre Anlage erfordert jedoch auch eine umsichtige Planung.

Umweltfreundliche Materialien

Zunächst gilt es, die geeignete Form, Größe und den richtigen Standort für den Teich auszuloten – wichtige Faktoren für die erfolgreiche und nachhaltige Ansiedlung von Tieren und Pflanzen. So brauchen Seerosen viel Sonne, Libellen und Kleinstlebewesen ein ausreichendes Nahrungsangebot. Naturschützer empfehlen, statt Folien das umweltfreundliche Material Ton für den Teichbau zu wählen. Spezialunternehmen bieten dafür vorgeformte Tonelemente an, die Lage für Lage zu einer 30 Zentimeter dicken Schicht gestampft werden. Möglich sind aber auch Kautschukfolien, die sich neben hoher Dehnfähigkeit durch eine lange Lebensdauer auszeichnen.

Gute Beratung

Krzysztof Pompa von der BHW Bausparkasse rät, sich für die Anlage eines Teiches professionelle Unterstützung zu holen: „Wird der Teich fachgerecht angelegt, erhöht er auch den Wert des Grundstücks.“ Profis sind auch gefragt, wenn es darum geht, die richtige Bepflanzung auszuwählen oder die Teichanlage durch entsprechende Beleuchtung eindrucksvoll in Szene zu setzen.red

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 9. Oktober 2020, Seite 43 (8 Views)

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